Wohnen in Ahlen-im Gespräch mir Vivawest

Wilfried Born und Ulla Woltering

Gerade angesichts der Flüchtlinge, die nach Ahlen kommen, suchte Bürgermeisterkandidatin das Gespräch mit dem Leiter des  Kundencenters von „Vivawest“, Wilfried Born. Aber auch altersgerechte Wohnungen in den Quartieren lagen ihr am Herzen. Zunächst stellte Wilfried Born sein Unternehmen vor, das aus den Bauverein „Glückauf“ hervorgegangen ist. Wohnungen in sieben Städten werden von Ahlen und Hamm aus betreut.

Alleine in Ahlen hat „Vivawest“ 2500 Wohnungen. Der Leerstand betrage aber nur 1,2 Prozent und sei in der Mehrzahl Renovierungsarbeiten nach Mieterwechsel geschuldet. „Wo Not am Mann ist“, so Born, werde geholfen. Die Unternehmensgruppe engagiere sich  sozial vielfach. So gebe es durchaus Hilfe für Flüchtlinge, die aus dem Übergangswohnheim ausziehen sollen. Es bestehe eine Flüchtlingskooperation mit der Stadt Ahlen.

Die Entwicklung auf den Wohnungsmarkt abzuschätzen sei schwierig, so der Kundencenterleiter. Auf die Frage von Ulla Woltering nach dem Verkauf alter Zechenwohnungen, sprach Wilfried Born von bisher rund 300 Wohnungen. Wegen der alten Bausubstanz sei ein behindertengerechter Umbau für den Verkauf nicht möglich.

Anders sei dies bei neu geplanten Wohnungen neben dem Kundencenter und auf der Freifläche gegenüber dem jetzigen Baubetriebshof. „Es freut mich, dass sie bei Ihren Projekten alle Gruppen der Bevölkerung im Blick haben“, lobte die Bürgermeisterkandidatin.

Alle zwei Jahre spendet „Vivawest“ 10.000 Euro für das Stadtteilforum und unterstützt zusammen mit der IGBCE den Förderverein Winterberg. Dieses Engagement fand große Achtung bei Ulla Woltering. „Es zeigt sich, dass Sie nicht nur für den Wohnungsmarkt in Ahlen eine wichtige Einrichtung sind“, erklärte Ulla Woltering und versprach bei einer erfolgreichen Wahlen, engen Kontakt zu halten.

Beim Treffen mit dem Leiter des Kundencenters von „Vivawest“ suchte Bürgermeisterkandidatin Ulla Woltering nicht nur das Gespräch über die Wohnsituation in Ahlen.